Warum BKG auf mehr Eigenleistung im Wohnungsbestand setzt
Insourcing kann sich schnell auszahlen
Die BKG Property Group vertraut einem Weg, der im Alltag sichtbar wird: Insourcing statt Outsourcing stärkt Kontinuität, Kostenkontrolle und Verantwortung – gerade bei langfristiger Bewirtschaftung.
BKG bewirtschaftet rund 9.300 Einheiten in 331 Objekten. Asset Management und Property Management laufen komplett inhouse, das Facility Management zu 93–95 Prozent. Hinzu kommt ein eigenes Handwerksunternehmen, das ausschließlich für die Gesellschaften der Gruppe tätig ist. Die interne Verantwortung reicht vom strategischen Bestandsmanagement bis hin zu wesentlichen Teilen der technischen Umsetzung. Das ist kein Selbstzweck, sondern der Glaube, dass ein langfristig gehaltenes Portfolio von dauerhaft interner Expertise profitiert.
Weniger Schnittstellen, direktere Verantwortung. Wenn Managern und Handwerkern derselbe Kreis an Ansprechpartnern gegenübersteht, klappt die Abstimmung leichter. Der Objektbetreuer kennt das Gebäude, technische Ansprechpartner arbeiten dauerhaft mit dem Bestand, und notwendige Maßnahmen können zeitnah koordiniert werden. Externe Spezialisten bleiben sinnvoll, wo Kapazität oder spezielles Know-how fehlt – doch die zentrale Planung bleibt im Haus.
Kostenkontrolle beginnt nicht erst bei der Miete. Interne Strukturen ermöglichen eine bessere Steuerung von Personal, Auslastung und Kosten. Nebenkosten, energetische Sanierungen und Digitalisierung zählen dazu. Der Handwerkerservice ist ein Baustein, doch der tatsächliche Effekt hängt vom Objekt ab. Wissen über den Bestand – die Historie, die Ansprechpartner – bleibt im Unternehmen und stärkt die Entscheidungsqualität.
Insourcing funktioniert nicht automatisch. Es braucht Volumen, Governance und Mut. Outsourcing bleibt eine Option, doch für langfristige Bestandshalter lohnt sich die regelmäßige Prüfung, welche Kompetenzen intern bleiben sollten.
Kay Schulte, CEO und Vorstand: „Durch Insourcing gewinnen wir mehr als Kostenkontrolle: Wir schaffen Nähe zu unseren Kunden, beschleunigen Entscheidungen und sichern sensible Daten. Langfristig bauen wir interne Kompetenzen auf, stärken unser Geschäftsmodell – und setzen so eine Kultur der Zusammenarbeit und Verantwortung, die stärker ist als jeder Vertrag.“

