Ein Großteil des Energieverbrauchs in einer Wohnung liegt in der Hand der Mieterinnen und Mieter selbst. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten bei Heizen, Lueften und Stromverbrauch laesst sich die eigene Nebenkostenabrechnung spuerbar entlasten – zusaetzlich zu den energetischen Massnahmen, die BKG an den Gebaeuden umsetzt.
Photovoltaik und Wärmepumpen
Seit 2010 hat BKG bundesweit 31 Photovoltaikanlagen und 12 Waermepumpen installiert.
Eigen erzeugter Solarstrom senkt den Strombezug im Objekt
Raeume auf 19 bis 21 Grad temperieren, Tueren zu wenig genutzten Zimmern schliessen und Heizkoerper nicht mit Moebeln oder Vorhaengen verdecken. Das senkt den Heizenergieverbrauch spuerbar.
Mehrmals taeglich kurz stosslueften statt Kipplueftung: Fenster fuer wenige Minuten weit oeffnen, dann wieder schliessen. Das spart Heizenergie und beugt Schimmelbildung vor.
LED-Lampen in der eigenen Wohnung einsetzen, Standby-Verbrauch von Geraeten per Steckerleiste vermeiden und Grossgeraete effizient nutzen. Wo verfuegbar, lohnt sich zudem der guenstigere Mieterstrom aus PV-Anlagen.
Nach energetischen Sanierungen sinkt der Verbrauch deutlich: In Bad Kreuznach zum Beispiel um 54 Prozent beim Gas und 74 Prozent beim Strom. Mehr zu unseren Massnahmen und Projekten.
Ihre Vorteile
Weniger Verbrauch, weniger Nebenkosten
Energie sparen ist Teamarbeit: BKG investiert kontinuierlich in die energetische Ertuechtigung der Gebaeude, Sie koennen mit einfachen Gewohnheiten im Alltag zusaetzlich viel bewirken.
Niedrigere Nebenkosten
Wer bewusst heizt, lueftet und Strom spart, senkt den eigenen Anteil an der Nebenkostenabrechnung direkt und nachhaltig.
Besseres Wohnklima
Richtiges Lueften und Heizen beugt Feuchtigkeit und Schimmel vor und sorgt fuer ein angenehmes Raumklima das ganze Jahr.
Gemeinsamer Klimabeitrag
Energetische Sanierungen am Gebaeude und sparsames Verhalten in der Wohnung wirken zusammen und senken den CO2-Ausstoss des gesamten Hauses.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen zum Energiesparen
Welche Raumtemperatur ist sinnvoll?
Als Richtwert gelten etwa 20 Grad in Wohnraeumen und rund 18 Grad im Schlafzimmer. Jedes Grad weniger kann den Heizenergieverbrauch um bis zu 6 Prozent senken. Dauerhaftes Auskuehlen einzelner Raeume sollte vermieden werden, da es Feuchtigkeitsschaeden begleiten kann.
Wie luefte ich richtig, ohne viel Heizenergie zu verlieren?
Mehrmals taeglich fuer 5 bis 10 Minuten die Fenster weit oeffnen und dabei die Heizung herunterdrehen, statt dauerhaft zu kippen. So wird die Raumluft ausgetauscht, ohne dass Waende und Moebel auskuehlen.
Was tut BKG konkret, um den Energieverbrauch der Gebaeude zu senken?
Seit 2010 wurden bundesweit unter anderem 31 Photovoltaikanlagen, 12 Waermepumpen, 62 Fassadendaemmungen und 104 LED-Lichtanlagen installiert. 2025 flossen 6,2 Millionen Euro in energetische Massnahmen, so viel wie nie zuvor in der Firmengeschichte. Details finden Sie auf der Seite Oekologische Verantwortung.
Wie stark sinkt der Verbrauch durch eine energetische Sanierung tatsaechlich?
Erfahrungsgemaess sinkt der Heizenergieverbrauch nach einer Sanierung um 25 bis 35 Prozent. Am Objekt Bad Kreuznach, Waldalgesheimer Strasse, sank der Gasverbrauch nach der Sanierung um 54 Prozent und der Stromverbrauch um 74 Prozent.
Was ist das BKG-Mieterstromprojekt?
Seit 2025 bietet BKG an ausgewaehlten Objekten ein Mieterstromprojekt an: Strom aus objekteigenen Photovoltaikanlagen wird direkt an Mieterinnen und Mieter verkauft, in der Regel zu guenstigeren Konditionen als der klassische Grundversorgertarif. Mehr dazu unter Gruener PV-Strom.